Bundesregierung beginnt Beratungen über BAFöG- Reform

Laut einer Studie des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes sind 30% der Studierenden in Deutschland von Armut betroffen. Obwohl der Bedarf damit deutlich angestiegen ist, sinkt die Anzahl der BAFöG- Empfänger*innen seit Jahren.

Geplant sind Erhöhungen des BAFöG-Satzes, der Freibeträge sowie eine Erhöhung der Altersgrenze auf 45 Jahre.

Der freie Zusammenschlauss der Student*innenschaften (FZS) hatte einen vorab veröffentlichten Kabinettsentwurf allerdings als unzureichend bewertet und auch angesichts der Inflations- und Energiepreisentwicklung sollten wir uns nicht mit kosmetischen Korrekturen des BAFöG zufrieden geben.

„Der Ethikrat hält in seinem neuesten Bericht fest, dass es in Deutschland einen besonderen Mangel an Generationengerechtigkeit gibt. Die Pandemie hat bestehende soziale Schieflagen verschärft und Studierende, insbesondere jene die an der Armutsgrenze leben, hart getroffen. Indem der Heizkostenzuschuss an den BAföG-Bezug geknüpft wird, lässt auch die neue Bundesregierung erneut nur 11% der Studierenden überhaupt Hilfe zukommen und die restlichen frieren angesichts der steigenden Energiekosten.“ ergänzt Lone Grotheer, ebenfalls fzs-Vorstandsmitglied“

Das Bündnis „50JahreBaFöG“ hat anlässlich des 50- jährigen Bestehens des BAFög eine Kampagne ins Leben gerufen, um Druck auf die Politik auszuüben.

Das BAFöG- Amt für Studierende der HWG findet ihr hier.

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